Cello auf Abwegen

 

Joanna Sachryn,  Violoncello solo
Walter Schreiber,  Sprecher

„Wenn die polnische Cellistin auf ihrem Instrument spielt, dann entführt sie das Publikum in eine andere Welt.“

Johann Sebastian Bach darf natürlich nicht fehlen, wenn ein Cello erzählt. 
Aber das Repertoire für eine Cellistin allein hat noch viel mehr zu bieten: Die Palette dieses flexiblen Programms reicht von barocker Pracht über klassische Virtuosität und großen romantischen Gestus bis zu modernen Klangwundern – sogar mit Gesang! Dabei geht das Cello auf eine Reise durch ganz Europa: mit Kompositionen aus Deutschland, Spanien, Frankreich, Polen, Ungarn, Lettland... 
„Auf meinen Konzertreisen interessiere ich mich für die Kulturen und Sprachen der Länder, in denen ich bin – vor allem aber auch für die Volkslieder. Die bringe ich dann gerne auch in so ein virtuoses Programm wie ,Cello auf Abwegen’ ein.“
Joanna Sachryn steht in „Cello auf Abwegen“ zwar musikalisch im Mittelpunkt – ganz allein bleibt sie jedoch nicht auf der Bühne. Walter Schreiber (im Hauptberuf selbst Violinist) begleitet Joanna Sachryn humorvoll mit einer Lesung aus Gregors Piatigorskys Lebenserinnerungen und Wolf Wondratscheks Erzählung „Mara“ – die Geschichte eines Cellos, von ihm selbst erzählt.

Programmvorschlag

Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 3 C-dur BWV 1009
Max Reger: Sätze aus der Suite Nr. 2 d-moll, op.131c für Cello solo
Jean - Louis Duport: Etüde Nr. 6
Hans Werner Henze: Serenade für Cello solo (1949)
Petris Vasks: Pianissimo dolcissimo aus „Das Buch“ für Cello solo
Gaspar Cassado: Preludio - Fantasia und Sardena aus Suite für Cello solo
Volkslieder
Grazyna Bacewicz: Polnische Caprice (Fassung für Violoncello solo)
Zoltan Kodaly: Allegro maestoso ma appassionato aus Sonate op. 8 für Cello solo

Texte 
Auszüge aus 
Gregor Piatigorsky: „Mein Cello und ich“
Wolf Wondratschek: „Mara“